Generell wird der Fahrgastbeirat bei allen Themen, die die Fahrgäste direkt betreffen, von traffiQ frühzeitig eingebunden. Dabei gilt es dann oft in kontroversen, aber dennoch konstruktiven Diskussionen einen Ausgleich zwischen den Interessen ganz verschiedener Fahrgastgruppen zu finden. Beim neuen Busdesign stellten sich schwierig zu beantwortende Fragen: Wie teilt man den begrenzten Raum im Fahrzeug am besten ein? Wie muss der Innenraum farblich gestaltet sein, damit sich alle zurechtfinden? Am Ende flossen eine Vielzahl von Anregungen des Fahrgastbeirats ins neue Busdesign ein, welches für zukünftige Fahrzeugbeschaffungen maßgeblich sein wird. Dazu gehören mehr Platz für Rollatoren oder die Einführung von Linien- und Zielanzeige auch am Heck der Fahrzeuge. „Damit man auch von hinten sehen kann, welcher Bus da gerade weggefahren ist“, erklärt Karin Ruf.
Den Fahrgastbeirat gibt es seit 1999 in Frankfurt. Er vertritt die Interessen der Fahrgäste, benennt Probleme, diskutiert mit und schlägt Verbesserungen vor. Die Hälfte der 22 Mitglieder wird von Verbänden und Organisationen entsandt, die andere Hälfte sind nicht-organisierte Nutzerinnen und Nutzern. Aktuell wird der Fahrgastbeirat für die nächste, fünfjährige Amtszeit besetzt. Noch bis 8. Mai sind Bewerbungen unter traffiQ.de/Fahrgastbeirat möglich.